Wohnung besser heizen

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Heizspiegel 2026: Heizöl und Pellets werden teurer, Gas etwas günstiger

Was ist neuco2online hat am 22. September 2026 mit dem Deutschen Mieterbund und dem Bauherren-Schutzbund den Heizspiegel 2026 veröffentlicht. 2025 war Heizen vor allem mit Gas und Pellets teurer als im Vorjahr. Für 2026 schätzt co2online bei Heizöl und Pellets deutliche Steigerungen, bei Gas einen leichten Rückgang.

Was heißt das für dich

  • Eine 70-m²-Wohnung im Mehrfamilienhaus kostete 2025 mit Gas im Schnitt 1.170 Euro Heizkosten, für 2026 schätzt co2online 1.120 Euro.
  • Mit Heizöl steigt die Schätzung von 1.030 auf 1.275 Euro, mit Pellets von 735 auf 860 Euro.
  • Rund 90 Prozent der Haushalte könnten sparen, in einer Wohnung im Schnitt etwa 465 Euro im Jahr.
  • Mit der neuen Vergleichstabelle prüfst du, ob dein Haus beim Verbrauch niedrig, mittel, erhöht oder zu hoch liegt.

Die Zahlen für eine 70-m²-Wohnung

Der Heizspiegel 2026 beruht auf Abrechnungen für das Jahr 2025. Für 2026 gibt co2online eine Schätzung ab. Die Werte gelten für eine durchschnittliche 70-m²-Wohnung in einem Mehrfamilienhaus:

Heizung 2025 (abgerechnet) 2026 (Schätzung)
Erdgas 1.170 € (+14 %) 1.120 € (−4 %)
Heizöl 1.030 € (0 %) 1.275 € (+24 %)
Fernwärme 1.295 € (+6 %) 1.310 € (+1 %)
Wärmepumpe 715 € (+5 %) 735 € (+3 %)
Holzpellets 735 € (+20 %) 860 € (+17 %)

Die Prozentwerte zeigen die Veränderung zum jeweiligen Vorjahr. Als Gründe für 2025 nennt co2online höhere Preise einzelner Energieträger und den kälteren Winter.

Warum Gas 2026 etwas günstiger werden könnte

Bei Erdgas erwartet co2online für 2026 eine leichte Entlastung, weil die Gasspeicherumlage weggefallen ist. Die zuletzt gestiegenen Großhandelspreise könnten aber mit Verzögerung bei den Verbrauchern ankommen und die Kosten Ende 2026 oder 2027 wieder steigen lassen. Wer mit Öl heizt, merkt die gestiegenen Preise schon jetzt. Mehr dazu unter Energiepreise.

Die Vergleichstabelle nutzen

Die neue Tabelle im Heizspiegel-Flyer ordnet Verbrauch und Kosten je Quadratmeter ein, getrennt nach Gebäudegröße und Energieträger. Wichtig: Sie bewertet das ganze Gebäude, nicht deine Wohnung. Du brauchst deshalb aus deiner Abrechnung den Verbrauch oder die Kosten des ganzen Hauses und dessen Gesamtfläche. Wie das geht und welche Grenzwerte gelten, steht unter Heizkosten pro Quadratmeter.

Das kannst du tun

  • Leg deine letzte Abrechnung neben die Tabelle und prüf, wo dein Haus steht. Liegt es bei “zu hoch”, lohnt ein Gespräch mit dem Vermieter über den Zustand der Heizung.
  • Schätz mit dem Nachzahlungs-Check unten, ob deine Vorauszahlung für 2026 reicht.
  • Was du beim eigenen Heizverhalten tun kannst, steht Schritt für Schritt unter Richtig heizen.
  • Hältst du die Abrechnung für falsch, geh sie mit Heizkostenabrechnung prüfen durch.

Nachzahlungs-Check: Reicht deine Vorauszahlung?

Trag deine Heizkosten aus der letzten Abrechnung und deine monatliche Vorauszahlung für Heizung und Warmwasser ein. Der Check rechnet mit der Veränderung, die co2online für 2026 schätzt. Das ist eine grobe Schätzung, kein Ergebnis für deine Wohnung: Wetter, dein Verbrauch und dein Tarif können alles verschieben.

Schätzung Heizkosten 2026–
Vorauszahlungen im Jahr–
Differenz–

Die Rechnung startet, sobald JavaScript läuft. Ohne JavaScript: Heizkosten 2025 mal (1 + Veränderung in Prozent) und mit zwölf Vorauszahlungen vergleichen.

Veränderung je Energieträger: Schätzung von co2online für eine 70-m²-Wohnung im Mehrfamilienhaus, 2026 gegenüber dem Abrechnungsjahr 2025 (Heizspiegel 2026). Eine höhere Vorauszahlung kannst du freiwillig vereinbaren; wann der Vermieter sie anpassen darf, steht unter § 560 BGB einfach erklärt.

Quellen

  1. co2online: Heizen wird teurer, neuer Heizspiegel zeigt Sparpotenziale von bis zu 1.000 Euro pro Jahr (22.09.2026) (Stand 30.09.2026)
  2. co2online: Heizspiegel für Deutschland 2026, Flyer mit Vergleichstabelle (PDF) (Stand 30.09.2026)

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